Geschichte
August Herold (1902-1973) kreuzte die Sorte 1955 in Lauffen (Weinsberg) aus Helfensteiner x Heroldrebe. Nach 1975 verbreitete sie sich in den deutschen Weinbaugebieten. Der Name kommt von dem Kameralverwalter Dornfeld, der im 19. Jahrhundert die erste Anregung zur Gründung einer Weinbauschule in Württemberg gab.

Bedeutung
Der Dornfelder ist die erfolgreichste Neuzüchtung in den letzten Jahren. Gab es 1989 nur ca. 700 ha, so hat sich die Anbaufläche bis heute auf ca. 3.500 ha Rheinhessen (7.000 ha Gesamtdeutschland) vervielfältigt. Hauptanbaugebiete sind Pfalz, Rheinhessen, Württemberg, Nahe. Das geänderte Weingesetz fordert nun 68 Grad Öchsle, zum Vergleich:  Müller-Thurgau benötigt nur 62 Grad Öchsle. Insgesamt die Qualität des Dornfelder deutlich gestiegen.

Geschmack
Der farbkräftige Wein ist dunkelrot, duftig im Geruch, fruchtig, körperreich, nachhaltig mit milder bis rassiger Säure.

Genuss
Mediterrane Gedanken und Gefühle stellen sich beim Genuss vom Dornfelder ein.  Er erinnert an im Urlaub getrunkene Rotweine vieler Urlaubsländern rund um das Mittelmeer. Passt treffend zu kräftigen Braten, Wild oder Käse (Camembert !)

Spezialität
Weißherbst aus Dornfelder Trauben ist unsere Spezialität. Bereits seit dem Jahrgang 1992 produzieren wir leichte süffige Sommerweine. Leuchtende rosa Farbe und Duft nach Himbeeren zeichnen unseren Dornfelder Weißherbst aus. Gut gekühlt ein besonderes Geschmackserlebnis.

Dornfelder ist unser Standard Rotwein in den Varianten trocken, halbtrocken und lieblich. Unser lieblicher Dornfelder Rotwein überzeugt im Herbst und Winter als geschmackvoller Glühwein (ohne Zuckerzusatz !).

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