Geschichte
Der Alzeyer Züchter Georg Scheu kreuzte die Sorte bereits 1927 in Alzey (Gutedel x Courtiller Musqué). Benannt wurde die Rebe nach einem Winzer aus Westhofen (Rheinhessen). Er erkannte das Potential der Rebe und pflanzte diese in den 1950 Jahren auf größeren Flächen.

Bedeutung
Anfangs war die Huxelrebe aufgrund einer großen Empfindlichkeit der Rebe wegen Trockenheit, Kalk und Winterfrost sehr umstritten. Jedoch als Sorte zur Erzeugung hochwertiger Weine wuchs ihre Bedeutung ständig. In den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts und in den ersten Jahren des neuen Jahrtausends verlor die Huxel-Rebe leider an Bedeutung. Dieser Trend kehrt sich seit einigen Jahren wieder um. Die Hauptanbaugebiete sind Rheinhessen, Pfalz und Nahe.

Geschmack
Die Huxelrebe liefert reife, elegante Weine mit exotischer Fruchtnote. Trotz hoher Mostgewichte schmeckt sich die Säure frisch und lebendig. Das Bukett hat einen feinen Muskatton, der bei hoher Reife und Lagerzeit in einen Pfirsichton übergeht.

Genuss
Edelsüße Spät- und Auslesen sind ein anregender Aperitif oder verzaubern exquisiten Nachtisch. Leichte Kabinettweine sind meisterhafte Begleiter heller Fleischspeisen und Fisch; Ideale Trinktemperatur ist ca. 10-12 Grad.
 

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