Geschichte
Die Herkunft des Rieslings ist  im Dunkel des Mittelalters verborgen. Erste Nennungen des Rieslings finden sich 1435 in Rüsselsheim, 1464 an der Mosel und 1490 in Worms. Der Riesling wurde im 16. und 17. Jahrhundert von den Bischöfen zu Speyer und Kurfürsten der Pfalz als bevorzugte Weine genossen.

Bedeutung
Der deutsche Riesling geniest in der Welt ein hohes Ansehen. Er gilt als die wichtigste Rebsorte Deutschlands. Anbauschwerpunkte sind der Rheingau, die Mosel, die Pfalz und nicht zuletzt mit wachsender Bedeutung auch Rheinhessen.

Geschmack
Rieslingweine zeichnen sich durch vielfältige fruchtige Aromen aus. Die fruchtige Säure ist kennzeichnend für rassige lebendige Weine und schaffen die Voraussetzung für eine sehr gute Lagerfähigkeit. Der Riesling ermöglicht die Ernte aller Qualitätsstufen, vom einfachen Landwein bis hin zur vollreifen Trockenbeerenauslese.

Genuss
Je nach Jahrgang und Lage präsentiert sich der Riesling jugendlich fruchtig, später frisch und mineralisch. Spezielle Charakteristika der Böden können bei dem Riesling besonders zum Ausdruck kommen. Der Riesling ist ein idealer Begleiter zu allen leichten Speisen und zu Fischgerichten. Trockene Spätlesen und ältere Weine sind ein hervorragender Tropfen bei der rheinhessischen-pfälzischen Küche mit kräftigen Speisen. Ideale Trinktemperatur ist ca. 10-12 Grad.
 

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